Unterhaltung

Mein Mann Wollte Mich Vor Gericht Vernichten – Doch Als Ich Meine Bluse Öffnete, Wurde Die Richterin Kreidebleich

Der Gerichtsdiener setzte sich in Bewegung, noch bevor Richard den Mittelgang erreichen konnte.

Schwere Schlösser rasteten hörbar ein und schlossen alle Anwesenden im Gerichtssaal ein.

Richard zeigte mit zitternder Hand auf mich.

„Das ist doch nur Theater! Diese Narben hat sie sich selbst zugefügt.“

Dr. Arthur König öffnete die Ledermappe.

„Nein, Herr Wagner“, sagte er. „Das Theater endete in dem Moment, als Sie diesen Saal betreten haben.“

Er legte drei versiegelte Umschläge vor die Richterin.

Darin befanden sich Krankenhausunterlagen, die Richard hatte verschwinden lassen, Fotos, die von einem zerstörten Mobiltelefon wiederhergestellt worden waren, und Aussagen von Mitarbeitern, die seine Gewaltausbrüche mit eigenen Augen erlebt hatten.

Klaras Lächeln verschwand.

Sie griff nach Richard, doch er wich vor ihr zurück, als würde ihre Berührung ihn verbrennen.


Die Richterin betrachtete die Fotos.

Ihr Gesichtsausdruck verhärtete sich.

„Diese Verletzungen stammen aus Zeiträumen, in denen Frau Wagner angeblich im Ausland gewesen sein soll“, sagte sie.

„Ich war nie im Ausland“, antwortete ich. „Richard hielt mich in unserem Haus am See eingeschlossen. Er benutzte meinen Reisepass, um gefälschte Reiseunterlagen anzulegen.“

Ein Raunen ging durch den Saal.

Richards Anwalt flüsterte ihm eindringlich etwas zu, doch Richard schob ihn zur Seite.

„Sie haben keinerlei Beweise dafür, dass ich irgendetwas gefälscht habe!“

„Genau deshalb sind die Türen verschlossen“, sagte Arthur.

Die hintere Tür des Gerichtssaals öffnete sich, und zwei Ermittler des Bundeskriminalamts betraten den Raum. Beide trugen versiegelte Beweiskisten.

Richard taumelte einen Schritt zurück.


In einer der Kisten befanden sich Finanzunterlagen, anhand derer sich Millionenbeträge zurückverfolgen ließen, die aus dem Unternehmen meiner Familie verschwunden waren.

Eine weitere enthielt die Originalurkunden zu den Immobilien, die Richard durch gefälschte Dokumente ersetzt hatte.

Doch die kleinste Kiste machte ihm am meisten Angst.

Sie war schwarz und kaum größer als ein Schmuckkästchen.

Jahrelang hatte Richard geglaubt, sie liege unter unserem alten Gästehaus begraben.

Einer der Ermittler öffnete sie und nahm ein winziges Aufnahmegerät heraus.

Klara flüsterte:

„Richard ... was ist das?“

Er antwortete nicht.

Die Richterin ließ die Aufnahme abspielen.


Richards Stimme erfüllte den Gerichtssaal, kalt und unverkennbar.

„Wenn Emilia jemals redet, wird das Feuer vollenden, was ich angefangen habe.“

Klara wich entsetzt zurück.

Ich hatte mit Leugnen gerechnet.

Mit Wut.

Vielleicht sogar damit, dass er anfangen würde zu betteln.

Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass Klara plötzlich aufsprang und schrie:

„Genau dasselbe hat er in der Nacht gesagt, als seine erste Frau gestorben ist!“

Alle Köpfe drehten sich zu ihr.

Richard erstarrte vollkommen.


Bis zu diesem Augenblick hatte ich nicht einmal gewusst, dass es vor mir eine erste Ehefrau gegeben hatte.

Und dem Gesicht der Richterin nach zu urteilen, hatte auch sonst niemand in diesem Gerichtssaal davon gewusst.
**Fortsetzung folgt — klicke auf Teil 3, um weiterzulesen.**

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